Wir über uns!

Der SV69 (Sportverein 1969) Furtwangen wurde am 24.01.1969 gegründet. Am Anfang hatte der Verein 17 Mitglieder. Heute sind es ca. 300. Erster Vorsitzender war Bernhard Kuner. Rasenkraftsport war zunächst die einzige Sportart, die im Verein betrieben wurde. Im Laufe der Jahre kamen weitere Abteilungen hinzu. Nebem dem Rasenkraftsport, indem man durchaus auch überregional sportliche Erfolge vorweisen kann, gibt es weitere Abteilungen, die sich weitgehend dem Breitensport verschrieben haben. Insgesamt gibt es folgende sportlichen Abteilungen:

  • Rasenkraftsport (siehe unten)
  • Duathlon / Triathlon mit Jugendgruppe Duathlon
  • Fitnessgruppe (Nordic Walking)
  • Fußball

Zusammen mit der Skizunft Brend wurde als Wettkampfgemeinschaft das LT Furtwangen (Laufteam) gegründet. Die Mitglieder des LT Furtwangen nehmen an zahlreichen Langstrecken- und Bergläufen teil. Sie belegen dabei immer wieder hervorragende Platzierungen. Vor allem im Seniorenbereich.

Vor allem in früheren Jahren nahmen auch die Mitglieder der Triathlonabteilung  mit großem Erfolg an Wettkämpfen teil. Herausragend hierbei sicherlich die Erringung des Weltmeistertitels im Seniorenbereich durch Hans-Jörg Scherzinger.


Was verbirgt sich hinter Rasenkraftsport? 

Da der SV69 ein "Mulitsportverein" ist, in dem vielleicht nicht alle mit dem Rasenkraftsport vertraut sind, hier ein paar weitere Hintergrundinfos:

Die Sportart Rasenkraftsport besteht aus den drei Disziplinen Hammerwurf, Gewichtwurf und Steinstoß. Gewichtwerfen und Steinstoßen werden auch als Einzelwettbewerbe ausgetragen.
Neben verschiedenen Altersklassen unterscheidet man im Rasenkraftsport auch noch in Körpergewichtsklassen. Seit 1981 ist Rasenkraftsport auch für Frauen und Mädchen vom DRTV freigegeben worden. Die Wurfgeräte sind je Altersklasse und Geschlecht unterschiedlich schwer. Bei Mannschaftswertungen muss in jeder Gewichtsklasse ein Wettkämpfer aufgestellt sein.

Das Hammerwerfen
Der Ursprung des heutigen Hammerwerfens liegt in England. Im Jahre 1887 wurde das Regelwerk bezüglich der Beschaffung des Hammers und der Durchführung der Würfe verbindlich festgelegt. Das Hammerwerfen zählt zu den schwierigsten technischen Disziplinen, da eine perfekte Technik nötig ist und der Werfer, bei höchster Konzentration auf engsten Raum drehend, den Abwurf so wählen muss, dass die größtmögliche Weite dabei erzielt wird.

Das Gewichtwerfen
Das Gewichtwerfen ist nicht so bekannt, jedoch genau so schwer und interessant wie das Hammerwerfen. Diese Übung war in den Jahren 1904 und 1920 sogar olympisch. Der eigentliche Wurf erfolgt wie beim Hammerwerfen aus einem Kreis von 2,135 Metern Durchmesser.

Das Steinstoßen
Auch das Steinstoßen war zeitweise olympisch. Der Stein selbst hat die Form eines Quaders und wird aus dem Anlauf heraus gestoßen. Hierbei muss der Stein jedoch einarmig getragen und vor einem am Boden befestigten Balken abgestoßen werden.

Wettkampfregeln:
Jeder Teilnehmer hat pro Disziplin vier Versuche. Der beste Versuch wird  für den Dreikampf als auch für die Einzelmeisterschaft gewertet.